Brillenmacher

Historische Berufe

Damenbrille um 1750
Auch Parillenmacher.

Seit Anfang des 14. Jahrhunderts wurden aus dem Mineral »Beryll« vergrößernde Augengläser zur Verbeserung des Sehvermögens geschliffen. Die Bezeichnung »Brille« wurde von diesem Rohstoff abgeleitet.

Anfangs wurden die in Holz oder Metall gefaßten Gläser mit der Hand vor die Augen gehalten, bis die Fassungen um einen Haltegriff ergänzt wurden.

Im 17. Jahrhundert trug man Brillen als »Kneifer« auf der Nase, später wurden sie mit einem Faden an den Ohren gehalten. Um 1800 kamen Drahtbrillen in Gebrauch, der um die Ohren geführte Faden wurde durch einen gebogenen Draht abgelöst.
© Familienforschung Oskar, Rolf & Olaf Steuer