Drahtschmied

Historische Berufe

Zunftzeichen
Auch Drahtzieher.

Der Drahtschmied spaltete das Metall und formte es mit dem Hammer bis zu einem bestimmten Durchmesser.

Sein Rohprodukt wurde als Stangen (Zaine) geliefert. Diese wurden vom Grobdrahtzieher angespitzt und durch die Löcher eines Zieheisen gezogen.

Abhängig von der Größe der Öffnung verringerte sich der Drahtdurchmesser, wobei die Drahtlänge zunahm. Mit dem Drahtdurchmesser verringerte sich auch der Kraftaufwand für den Zug. Etwa um 1390 wurde in Nürnberg begonnen, wasserbetriebene Mühlen zu benutzen. Bis zum 18. Jahrhundert galten Nürnberg, Aachen, Altena und Lüdenscheid als Zentren der Drahtherstellung.
© Familienforschung Oskar, Rolf & Olaf Steuer