Perückenmacher

Historische Berufe

Zunftzeichen
Auch Peruqier und Zopfmacher.

Könige und Krieger trugen bereits im Altertum Perücken, um furchterregender zu wirken. Ludwig der XI. (König in Frankreich) entdeckte diesen Kopfschmuck wieder.

Seit dem 15. Jahrhundert schrieben Bekleidungsordnungen in manchen Regionen das Tragen von Perücken für Richter und andere Amtspersonen vor. Bei den Bürgern wurden Perücken aber erst seit dem 17. Jahrhundert allgemein gebraucht. Sie dienten aber nicht dem Ersatz verlorenen Haare, sondern als Zierde.

Friedrich der I. (König von Preußen) erhob seit 1701 sogar eine Perückensteuer. Zopf- und Perückenmacher gingen wie die Bader und Barbiere nach 1800 im Friseurgewerbe auf.
© Familienforschung Oskar, Rolf & Olaf Steuer