Magschaft — Historische FamilienForschung

Geschichte

 Geschichte

Kleiner Abriß 20. Jahrhundert

1907 stellen sich Frankreich, Groß Britannien und Rußland gegen das Deutsche Reich. 1914 führt das Attentat von Sarajevo zum Ersten Weltkrieg. 1916 erfolgt erstmalig am 30. April im Deutschen Reich die Einführung der Sommerzeit. 1918 dankt Kaiser Wilhelm II. ab, mit der Novemberrevolution endet das Deutsche Reich. Sozialdemokraten rufen die Weimarer Republik aus. 1919 erhalten Frauen in Deutschland das Wahlrecht. Die »Pariser Verträge« führen zu umfangreichen Gebietsverschiebungen in Europa. Am 11. April 1923 gestatten die Alliierten den privaten Rundfunkempfang im Deutschen Reich.

1929 Weltwirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit und Inflation. Aufstieg der Nationalsozialisten. 1933 wandelt das »Ermächtigungsgesetz« die deutsche Republik in eine Diktatur um, Hitler wird nach Hindenburgs Tod Staatsoberhaupt. Der 1. Mai wird im Deutschen Reich zum gesetzlichen Feiertag (»Tag der Arbeit«) erklärt, und nur einen Tag darauf werden alle Gewerkschaften verboten.

1938 Münchner Abkommen. 1939 Beginn des Zweiten Weltkrieges. 1941 Der deutsche Ingenieuer Konrad Zuse präsentiert am 12. Mai in Berlin den weltweit ersten Computer. Deutsche Nationalsozialisten beschließen die systematische Ermordung der Juden, die Vernichtungslager in Auschwitz, Maidanek und Treblinka nehmen ihre Arbeit auf.

1945 Höhepunkt des Bombenterrors gegen die Zivilbevölkerung, Zerstörung von Magdeburg, Berlin, Dresden und anderen Städten. Etwa 2 Millionen Flüchtlinge verlassen Ostpreußen hauptsächlich über die Ostsee, weitere 16 Millionen Menschen werden nach dem Kriegsende aus ihrer Heimat vertrieben. Der Zweite Weltkrieg fordert mehr als 30 Millionen Tote. Am 8. Mai 1945 kapitulieren die deutschen Streitkräfte. Die Potsdamer Konferenz beschließt die Teilung Deutschlands. Demontage von Industrieanlagen, Enteignung von Großgrundbesitzern in der sowjetischen Besatzungszone. Berliner Blockade 1948/49.

1949: Die amerikanische, britische und französische Besatzungszone schließen sich zur »Bundesrepublik Deutschland« zusammen, und verabschieden das Grundgesetz, Bonn wird Hauptstadt. In der sowjetischen Besatzungszone wird die »Deutsche Demokratische Republik« mit eigener Verfassung gegründet, der Ost-Sektor des geteilten Berlins wird Hauptstadt dieses Landes. In der Folgezeit flüchten etwa 3 Millionen Menschen von Ost- nach Westdeutschland. Der »Mauerbau« am 13. August 1961 beendet diesen Flüchtlingsstrom.

Bis zum Beitritt der DDR zur BRD am 3.10.1990 existieren zwei deutsche Staaten nebeneinander, Berlin wird wieder Hauptstadt.
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